Welche Lichttemperatur passt zu Lumira? 2700 K, nicht mehr
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Die Kelvin-Zahl auf der Glühbirnenverpackung entscheidet, ob Ihre Lumira wie eine Kerze wirkt oder wie ein Wartezimmer.
Die Zahl, die Sie suchen, steht oben rechts auf der Verpackung der Glühbirne. Sie heißt Farbtemperatur und wird in Kelvin (K) angegeben. Für Lumira ist sie wichtiger als die Wattzahl.
Lumira hat einen glatten weißen Lampenschirm, der das Licht im ganzen Raum verteilt. Je höher die Zahl, desto kühler und blauer das Licht. Ab 4000 K wirkt der Lampenschirm wie eine Bürodeckenleuchte, und das wollen Sie nicht.
Was Sie kaufen sollten
2700 K (Warmweiß) ist die sichere Wahl. Honigfarben, ruhig, fast gelb. Ideal für den Nachttisch, das Wohnzimmer und überall dort, wo Sie abends mit einem Buch oder einem Glas Wein sitzen. Eine Lumira bei 2700 K wirkt wie eine Keramiklampe aus den 1960er Jahren, nur mit einer LED-Glühbirne im Inneren.
3000 K ist etwas heller und eignet sich, wenn Sie im Raum auch arbeiten oder ihn tagsüber nutzen. Immer noch warm, aber besser zum Lesen geeignet.
4000 K und mehr sollten Sie meiden. Kaltweißes Licht zerstört den gesamten Designeindruck. Lumira hört auf, eine Stimmungslampe zu sein, und wirkt wie eine Notbeleuchtung im Flur.
Noch ein Hinweis: Kaufen Sie eine Glühbirne mit mattem Glas, nicht mit klarem Glas. Ein klar sichtbarer Glühfaden scheint als scharfer Punkt durch den Lampenschirm und stört die Streuung, die den ganzen Sinn von Lumira ausmacht. Gehen Sie ruhig auch bei der Leistung niedriger: Eine LED mit 6 bis 8 W reicht völlig aus, mehr lässt den Lampenschirm in weißem Flimmern erstrahlen und der warme Farbton geht verloren.
Alle Lumira-Varianten passen zu einer gewöhnlichen E27-Fassung, das heißt, Sie bekommen die Glühbirne in jedem Baumarkt für ein paar Euro. Wählen Sie die Temperatur, stecken Sie sie ein, und abends leuchtet sie genau so, wie sie soll.